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Intarsienmuster in der Enstehung (vorn) und auf einem fertig gebrannten Schälchen

Oberflächengestaltung

Verwendete Materialien

Umweltschutz

Mein "keramischer Werdegang"

Ausstellungen

Oberflächengestaltung

Eine Übersicht über die verschiedenen Techniken (Ausspar-, Stempel- und Intarsientechnik) gibt die nebenstehende Tafel (zum Vergrößern anklicken):

Techniken-Erläuterung

Wie es zur Schwärzung der keramischen Oberfläche in einem Schwarzbrand kommt, beschreibe ich in der Projektdokumentation Schwarzbrand. Die Keramik wird hierbei besonders schön, wenn der Ton im lederharten Zustand poliert wurde.

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Verwendete Materialien

Für die Arbeiten, die ich im Elektroofen brenne, verwende ich in der Regel hellen Steinzeugton aus dem Westerwald, selbstentwickelte Engoben und für Lebensmittel geeignete Glasuren.
D
ie Stücke werden bei 1240°C gebrannt und besitzen somit eine ausgezeichnete Festigkeit und Dichte (Steinzeugqualität).

Die in Stempeltechnik hergestellten Seifenablagen (Trockenwellen und Seifenschnecken) werden bei Steinguttemperaturen 1050°C gebrannt. Ihr rot- bzw. schwarzbrennender Scherben ist im Gegensatz zum Steinzeug noch etwas porös bzw. nicht so hart.

Nicht mehr aktuell, aber für Interessierte dokumentiert:
Für die Holzbrand-Experimente im Lehmofen habe ich einen selbst gegrabenen rot-brennenden Ton verwandt, der ebenfalls niedriger gebrannt werden muß.

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Umweltschutz

Rohstoffeinsatz - "Nippes gibt es eh schon viel zu viel ..."

"Wo gehobelt wird, da fallen Späne" wie es so schön heißt. Natürlich sind unsere Ressourcen endlich und sollten mit Bedacht eingesetzt werden. Folglich bestimmen folgende Zielsetzungen meine Arbeit:

Mein Schwerpunkt liegt auf nützlichen Dingen, die nach Möglichkeit lange Freude machen sollen. Das kann durch besondere "Veredelung" geschehen, die aus einem Minimum an Rohstoffen und Energieverbrauch ein Maximum an liebhabenswerter Gebrauchskeramik macht. Hierzu zählen für mich besonders die aufwändiger gearbeiteten Intarsienstücke. Sie sollen nicht nur Zierde sein, sondern beim Gebrauch das Auge erfreuen, so dass sie möglichst lange Wertschätzung erfahren und genutzt werden.
Reine Zierkeramik, wie Schwimmsteine und Blumenringe biete ich zwar auch an, den Bereich will ich aber nicht weiter ausbauen (außer vielleicht Schmuck, der nicht viel Rohstoffe verbraucht und neben einem guten Lückenfüller im Ofen ein gutes Zubrot wäre).
Eine andere Sache sind Auftragsarbeiten, bei denen durch das Mitdenken und -gestalten der AuftraggeberIn schon ein hohe Wertschätzung des Endproduktes anzunehmen ist, so dass es eine hoffentlich lange Lebensdauer haben wird. Dies war der Grund, warum ich überhaupt einen Schwerpunkt auf Auftragsarbeiten gelegt habe: Was nützt mir ein voller Ausstellungsraum, wenn ich den Geschmack der Leute nicht treffe?
So konzentriere ich mich auf die Aufträge und produziere daneben kleine Mengen, bei denen ich erstmal sehe, wie sie sich verkaufen.

Rohstoffquellen

Ich beziehe die Tone aus dem Westerwald (NRW/Hessen). Dass heutzutage Ton importiert wird, der trotz langer Transportwege und trotz seines hohen Gewichtes, hier billiger verkauft wird, als der "heimische" Ton halte ich für äußerst bedenklich.
Tonreste, die z.B. beim Abdrehen anfallen, werden entweder aufbereitet und wieder verwendet oder neuerdings auch mal getrocknet und zerkleinert, um sie als Bodenverbesserer im Gemüsegarten zu nutzen, da hier - im Ggs. zu meinem vorigen Wohnort - sehr durchlässiger Sandboden ist. Hier fördern regelmäßige kleinere Tongaben das Wasserhaltevermögen des Bodens.

Die Herkunft der Rohstoffe für die von mir verwendeten Glasuren ist kurz gesagt schwer nachvollziehbar, zum einen weil sie nach Auskunft eines Händlers "von überall auf der Welt" herkommen, zum anderen - da ich fertige Glasuren kaufe, weil die Inhaltsstoffe nicht auf der Verpackung angegeben sind und es mühselig ist, zu jeder der Glasuren Produktanfragen zu stellen. Hier besteht sicherlich Verbesserungsbedarf, auch im Sinne von mehr Transparenz seitens der Hersteller. Wünschenswert ist ein einfacher Zugang zu Datenblättern mit der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe (z.B. als pdf-Dokument abrufbar, wie bei Sicherheitsdatenblättern teils üblich). Es müssen ja keine Rezepturen preisgegeben werden.
Weiter würde ich mir die Herstellung und Kennzeichnung von Glasuren wünschen, die aus gesundheitlich unbedenklichen Rohstoffen zusammengesetzt sind, die reichlich vorhanden sind und umweltverträglich und ohne Ausbeutung der ArbeiterInnen abgebaut und verarbeitet werden.

Glasurreste werden über ein Abscheidesystem aufgefangen und entweder wird eine Überraschungsglasur daraus oder sie werden entsorgt.

Für den Versand habe ich Kontakte zu diversen Läden geknüpft, bei denen gebrauchte Verpackungsmaterialien aller Art anfallen. Besonders positiv hervorheben möchte ich den Markt für Künstlerbedarf Boesner in Hannover, der einen bestimmt 2 m3 großen Drahtkorb mit Kartons, Packpapier und Wellpappe am Ausgang stehen hat, auf dem steht: "Für Verpackungskünstler" ;-) Sehr vorbildlich! Das kriegen die Boesners in Bremen nicht hin - wegen Platzmangel, so sagen sie ... schade!

Energiequellen

Gebrannt wird im Elektro-ofen mit Ökostrom von Greenpeace Energy zu greanpeace-energy
zu greensta.de Weil auch das Surfen im Internet viel Strom verbraucht läuft meine Webseite über einen Server, der ebenfalls mit Strom von greenpeace-energy betrieben wird.

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Mein "keramischer" Werdegang

Das Ton-als-Material-der-Wahl-Entdeckungsjahr war 1997 in einem Seminar am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Uni Hannover. Da das von Ute Sandow geleitete Seminar nur für LehramtsstudentInnen, die sich auf ihren Werkunterricht vorbereiten wollten, gedacht war, wurde ich - als Diplomstudentin - nur 2 Semester dort geduldet und musste mir dann etwas anderes suchen: Es folgten angeleitete und autodidaktische Übungen an der Töpferscheibe im Freizeitheim Hannover-Linden (bei Edda Detlevsen), ein Praktikum in einer Töpferei (bei Nikolaus Oppermann - Hannover), bis ich Ende 1998 eine Töpferscheibe mein Eigen nennen konnte.

Nachdem ich etwa drei Jahre die Scheibentöpferei neben meinem Studium praktizierte - in meist zu kleinen WG-Zimmern, wohne und arbeite ich seit Januar 2002 auf dem Land, wo ich ausreichend Platz und Zeit habe, immer neue Ideen zu entwickeln und zum Teil auch umzusetzen. Bis 2009 in Ottenstein (Südniedersachsen) und ab 2010 in Cuxhaven-Altenwalde (nördliches Niedersachsen).

Ausstellungen

2010 Werkhof Brunkensen (bei Alfeld): Kunst- und Kulturtage
   
2009 Sommerrauschen in der Kulturmühle Buchhagen
  Werkhof Brunkensen (bei Alfeld): Kunst- und Kulturtage
   
2008 Brunkensen: Galerie Sehenswert
  Von-Alten-Garten (Hannover-Linden): Ein Sonntag im Park
  Dörpe: Ein Dorf voller Künstler
  Werkhof Brunkensen (bei Alfeld): Kunst- und Kulturtage
  Dudensen (Neustadt): Mühlenhoffest
  Art' Oase - Cafe, Kunsthandwerk und Lebensart - Vermittlung und Ideenschmiede (Hannover-Linden)
   
2007Kulturherberge Wernershöhe (zwischen Hildesheim & Alfeld): Sommerhopp - Natur-Kultur-Open-Air
 

Rinteln / OT Schaumburg / Paschenburg: Zauberbergfest im Garten der geliebten Steine (inzwischen nach Bad Nenndorf umgezogen).

 STILBRUCH - Galerie in Hameln
 Art' Oase - Cafe, Kunsthandwerk und Lebensart - Vermittlung und Ideenschmiede (Hannover-Linden)
 Werkhof Brunkensen (bei Alfeld): Kunst- und Kulturtage
  
2006Art' Oase - Cafe, Kunsthandwerk und Lebensart - Vermittlung und Ideenschmiede (Hannover-Linden)
 Antikhof Nienhagen: 2. Nachtweihnachtsmarkt
 Gutshof Busch - Gödringen: Kunst im Park
 Werkhof Brunkensen (bei Alfeld): Kunst- und Kulturtage
 Café Q - Monjas Landcafé in Welsede: Kaffee trifft Kunst.
  
2005Die Distel e.V. FrauenLesbenwerkstatt (Faustgelände Hannover-Linden): Kunsthandwerkerinnenmarkt
 Rinteln / OT Schaumburg / Paschenburg: Zauberbergfest im Garten der geliebten Steine
 Werkhof Brunkensen (bei Alfeld): Kunst- und Kulturtage
 Art' Oase - Cafe, Kunsthandwerk und Lebensart - Vermittlung und Ideenschmiede (Hannover-Linden)
 Jardin de Joie (Bodenwerder): Seminare, Ausstellungen und mediterrane Geschenkartikel
  
2004Art' Oase - Cafe, Kunsthandwerk und Lebensart - Vermittlung und Ideenschmiede (Hannover-Linden)
 Ottenstein: KünstlerInnengarten
 Rinteln / OT Schaumburg / Paschenburg: Zauberbergfest im Garten der geliebten Steine
 Kulturherberge Wernershöhe (zwischen Hildesheim & Alfeld): Sommerhopp - Natur-Kultur-Open-Air & Ausstellung darüberhinaus
 Gutshof Gödringen (bei Sarstedt): Kunst im Park
 Werkhof Brunkensen (bei Alfeld): Kunst- und Kulturtage
 Im Georgengarten (Hannover): Gartenfestival Herrenhausen
  
2003Sarstedt - Kunstausstellung der Kulturgemeinschaft Sarstedt e.V.
 Kulturherberge Wernershöhe (zwischen Hildesheim & Alfeld): Sommerhopp - Natur-Kultur-Open-Air & laufende Ausstellung
  Werkhof Brunkensen (bei Alfeld): Kunst- und Kulturtage
 Hämelschenburg: Kunst im Wald - Pfingstausstellung bei den Bildhauern
 Rittergut Brüggen: Kunst und Handwerk
  
2002Werkhof Brunkensen (bei Alfeld): Kunst- und Kulturtage (Herbstausstellung)
 Ottenstein: KünstlerInnengarten (Tag der Regionen)
 Alte Ziegelei Zytanien (Lehrte): Klang-Kunst-Kultur
 Kulturherberge Wernershöhe (zwischen Hildesheim & Alfeld): Sommerhopp - Natur-Kultur-Open-Air

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