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Plastikfreier & klimafreundlicher Versand

Regulär versende ich plastikfrei, d.h. Polsterumschläge, Versandkartons und Füllmaterial sind aus Pappe, Papier - vorzugsweise Graspapier - oder auch mal Holzwolle. 

Ausnahme (aus Altbestand): A6-Umschläge für einzelne kleine Trockenwellen.

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Der Versand erfolgt mit der Deutschen Post oder DHL, sofern angeboten auf der Schiene statt mit dem LKW.

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Auslandsversand und die Verpackungslizenzangebote

Typische PPK (Papier-Pappe-Karton)-Versandmaterialien am Beispiel eines Briefumschlags, eines Maxibriefkartons mit Wellpappe und Papierbogen zur Polsterung.

Warum ich den Versand in einige Länder nicht mehr anbiete.

Heute habe ich mal recherchiert, welche Länder Verpackungslizenzen verlangen oder eine andere Art der Erschwernis beim Warenimport rechtlich festgelegt haben. In diesen Ländern würde schon ab dem ersten verschickten Umschlag oder Päckchen eine Gebühr fällig oder zumindest eine Registrierung.

Andere Länder haben oft eine Bagatellgrenze bis zu der der Versand auch ohne Anschluß an ein länderspezifisches Recyclingunternehmen oder der Bezahlung einer teuren Universallösung möglich wäre. So können Kleinunternehmer*innen erst einmal testen, ob ihre Produkte dort überhaupt gefragt sind, ohne gleich einen Haufen Knete für nichts loszuwerden.

Insgesamt sind die Anforderungen schlecht überschaubar und der “Verwaltungsakt” hierfür für eine Kleinunternehmerin wie mich recht hoch. Bezahlt wird er natürlich nicht, ich bekäme auch nicht zuviel bezahlte Verpackungsgebühren zurückerstattet, sofern ich gar nichts in das eine oder andere Land verschickt habe. Die Linzenz anbietenden Unternehmen wiederum lassen sich den “Verwaltungsakt” für die Eintragung potenziell versandter Verpackungsmengen ins Verpackungsregister durchaus bezahlen, ohne hinterher abzurechnen. Ich dürfte wohl am Jahresende nochmal drauf zahlen, wenn ich mehr verschickt hätte, als ich prognostiziert habe, aber umgekehrt – wenn ich mich zu meinen Ungunsten verschätzt hätte und die Bestellungen doch nicht so zahlreich oder gleich Null waren, habe ich Pech gehabt. Ich bekäme nichts zurück.

Keine adäquaten Verpackungslizenzangebote für Kleinunternehmen und Einsteiger*innen

Zu bedenken ist, dass ich in die allermeisten Länder, in die ich den Versand bisher anbot, noch nie etwas verschickt habe. Ich kann auch nicht wissen, ob ich von dort jemals eine Bestellung herein bekomme – oder wann. Nun soll ich aber vorsorglich, also nur für den Fall der Fälle, dass ich doch mal eine Lieferung in eines dieser Länder ohne Bagatellgrenze verschicke, aktuell je ~20€ pro Jahr zahlen (je nach gewähltem Verpackungslizenzangebot). Das wären im Jahr zusammen sicher >200€ für diese Länder – wohl gemerkt: auch wenn es nie zu einem Versand kommt, was in meinem Fall eher anzunehmen ist. Angeboten hätte ich es trotzdem gern!

Es gibt auch ein EU Komplettpaket für 400€ im ersten und 300€ in den Folgejahren. Na toll, da soll ich im ersten Jahr also mehr bezahlen, wie ich in den letzten beiden Jahren aus Auslandslieferungen insgesamt eingenommen habe? Nein Danke, da bin ich aus diesem Raster eben raus.

Ich bedaure, dass gerade Einsteiger*innen mit geringem Budget durch solche Praktiken die Chance genommen wird, sich neue Märkte zu erschließen oder einfach mal reinzuschnuppern. So werden wir faktisch von vornherein ausgeschlossen.

Was bleibt: Länder mit Bagatellgrenze, “Kleinhersteller- oder Freiwilligen-Regelung”, Verbrauchssteuer oder oder

Es bleiben 12 Länder, die erst ab einer bestimmten Verpackungsmenge Gebühren verlangen. Die Grenze kann mal bei 50kg (Estland) oder mal bei 100kg liegen, wie in Kroatien, wo es für solche Unternehmen, die nur geringe Mengen in Umlauf bringen, eine “Kleinhersteller Regelung” gibt.

In Italien wird nur eine Verpackungskennzeichnung mit Verwertungshinweis verlangt – in meinem Fall also PAP 20/21/22 und blau hinterlegt der Hinweis “Collezione di Carta” für die Altpapiersammlung. Das bekomme ich hin, jedenfalls wenn ich daran denke, sollte tatsächlich mal eine Bestellung aus Italien kommen.

Diese 12 Länder habe ich zwar auch noch nicht beliefert, aber das bleibt so zumindest theoretisch möglich.

Österreich … bleibt nun doch drin

Ein Problemfall für mich ist Österreich, wo doch seit 2019(!) immerhin 6 Personen etwas bei mir bestellt haben. Gehe ich allerdings vom Geschäftsjahr 2022 aus, hätte ich 13% von den Einnahmen aus 3 Bestellungen an den Lizenzgeber gezahlt. Ich glaube, da warte ich lieber, bis sich die wirtschaftliche Lage allgemein – hoffentlich bald – wieder bessert.

Sollten nun aber zahlreiche Österreicher*innen in den Kommentaren zur Unterlassung aufrufen, weil sie doch gern 2023 etwas bei mir bestellen möchten, werde ich es mir sicher nochmal überlegen, ob ich Österreich zum 1.1.2023 von der Liste streiche.

UPDATE (2.1.2023): Nach einem weiteren Verkauf nach Österreich am Jahresende 2022 biete ich den Versand nun doch weiter an.

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