Beschreibung
Blumenringe drehe ich auf der Töpferscheibe doppelwandig hohl. Zunächst öffne ich einen Tonklumpen wie bei einer Schale ohne Boden, so dass ein Ring entsteht. Der Ring wird dann nochmals aufgetrennt und der innere Teil nach außen geformt (tailliert) und der äußere wird bauchig geformt. Beide Enden treffen sich wieder oben und werden verstrichen oder bleiben oben offen.
Bei der weiteren Bearbeitung der geschlossen gedrehten Ringe kann eine Rinne für Glasgranulat entstehen. Dann braucht es noch ein paar Öffnungen für die Blütenstiele: Löcher oder „Schnütchen“, die ich entweder mit einem Lochmesser oder mit einem dünnen Schneidewerkzeug mache.
Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig: mit Glaseinlage, Engoben, Glasuren, Wachs- oder Unterglasurmalerei u.a.m.. Einige Ausschnitte aus der Entstehungsphase sind bei den Blumenringen im Portfolio zu sehen.
Neu in 2026: Die „Schnütchen“ gibt es nun auch als Blütenkugel. 🙂
Nachdem du ein Blumenring-Unikat ausgewählt hast, siehst du das dazugehörige Original in der Bildervorschau sowie den zugehörigen Preis und die Maße mit Anmerkungen zur Herstellungsweise und Besonderheiten.


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